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Bi der Hüehnergmeinschaft an dr Breitestrooss, dört si d Regle so:
Me wächslet ab, jede muess zwee Tag lang d Hüehner use und ine loh.
Doch jetzt isch dä Spass vorbi. S het ein s Türli z Nacht vergässe.
Dr Fuchs hets gfröit, alli Hüehner hi und vorbi mit Eier frässe.

Am Färnseh, dört gsesch d Sommaruga, voll Insbrunscht und voll Luscht
Het si inere Bäckerei d Asprooch zum 1. Auguscht.
Zerscht het si welle zum Bürgi Beck uf Gälterchinde go,
Doch denn het si Angscht gha, s Gerda würd se nid zu Wort lo cho.

S Evelyn Schmutz vo Rickenbach hesch Joohrzähnte niene gseh.
An keim Dorfalass und Gmeinsversammlig, drum hets eus fascht ein geh.
Sie kandidiert für d Gmeinrootswahle und hockt gli am Behördetisch,
Doch weiss sie ächt wo in däm Dorf s Gmeinrotszimmer isch.

Wie dr FCB gegewärtig schuttet, das isch gar nid glatt.
Si hei kei Pfupf, si immer müed, uf dr Schnuure oder matt.
Dr Karli regt sich furchtbar uf, er blib jetzt denn dehei,
Süscht müess er zletscht no in Behandlig wäge St. Galle-Stei.

Durs Dorf set me, seit s Hilber Moni, nur no 30ig fahre.
Es isch vill z gföhrlich, wenn die Auti schnäller dure chare.
Zum Glück bout me dr Leimweg us, mir säges im Vertroue,
Denn chasch in Zuekunft mit me 80er obedure soue.

Bi der Buure ischs halt jedes Joor immer sone Sach!
S Gülleloch isch übervoll und nächschtens laufts in Bach.
Dr Burgdorfer Köbi macht nid lang, seit:„Jetzt chani nümm warte.“
Und loht si Gülle halt bim Nochber ufe Sitzplatz und in Garte.

Dr Bürgerrot vo Hämmike, dä hets grad zimlich sträng.
Mit däm Zwäckverband und Sturmholz ruume, wird s mit dr Zyt halt zimlich äng.
Am Umbou vom neue Bürgerhuus wird au vill gschafft und gmässe,
Do chas jo si, dass d Bürgerrootswahle duesch vergässe.

Am Morge, lang vor Sunnenufgang, do chläpperets und dätschts:
Dr Güggeli-Walli isch am Mulche, dass dr Häcksler nur so prätscht.
Halb Rickebach gheit usem Näscht, doch dr Walli lacht:
„Das hanni extra füre Värs ufem Fasnachtszettel gmacht.“

Si Sohn, dr Bruno isch ganz duuch und das het e Grund:
Scho sit föif Tag suecht er chrampfhaft si verschwundnig Hund.
Iklemmt, zwüsche Siloballe, findt er ihn denn, gottseidank.
Und fröit sich, au er hets wieder gschafft ufe Schnitzelbank.

Dr Nussi isch im Bistro Gschicht, er isch uf und dervo.
Jetzt het dr Rolf, dä Stärne-Choch, dä Laade übernoh.
Mir empfähle, gönged dört go ässe, am Beschte scho morn Znacht,
Bi de hüttige Beizer weisch jo nie, wie lang das eine macht.

Wennd im Wald duesch holze settisch besser nid pressiere.
Muesch d Gränze vo dim Holzland kenne und di konzentriere.
Das hätt au dr Robi gwüsst, doch er duet d Gränze nid ganz breiche:
Zagg, lit si ufem Ranze, am Hofer Kurt si Eiche.

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