Fasnachtsgesellschaft
Wüehlmüüs Rickenbach

 

Rickenbacher Dorfschnitzelbank 2019


Bi dr alte Cheesi z Rickebach isch d Stroos scho ganz speziell.
Weisch nie, wenn ein entgege chunnt an der huere änge Stell.
Numme wenn dr Röbi ufem Bänkli winkt, du chönnisch durefahre
Chasch sicher si, jetzt stoht im Engpass scho e andre Chare.

 

Apropos Auti, mir hei vernoh, im Saleweildi stoht e Chare.
Will die Junge natürlich nümm wei mit Ross und Wage fahre.
S Astrid hetts nid ganz begriffe und ghörsch se denn verzelle:
„Ich bruch denn no es Röhrli dra zum d Geisle ine stelle!“

 

In eusem Bistro chasch Thay-Food bschtelle und Pizza no derzue.
Und alles wird dir glieferet, sogar uf Oltige ue.
Doch dört wartisch du vergäbe, dr Kurier cha nid Auti fahre.
Uf de Öpfel am Bode chunnt er ins Rütsche und parkiert im Fäld si Chare.

 

Dr Oski seit: „Jetzt chanis denn nüm würklich überblicke.
Ständig muessi e Maschiene am Völlmin geh zum Flicke.“
Bim Rächnige zahle ghörsch ihn chlage: „So chas nümm witergoh!“
Und het us däm Grund churzerhand dä Lade übernoh.
Das isch eso, das isch kei Witz und au nid zum Lache.
Doch dr Oski zahlt eus sicher ein, wenn mir so Wärbig mache.

 

An dr 1. Auguschtfiir frogt me d Gmeindröt, eb ein e Reed well halte.
Doch keine dränglet, keine will, s hei sich alli still enthalte.
Nid  dass me nüt gwüsst hät z verzelle, an däm sig das nid gläge
Aber als Gemeindrot z Rickebach heig me sowieso nüt z säge.

 

Dr Santichlaus dänkt: Herrgottine, was isch jetzt passiert?
Won er Zobe bi de Lüt an sini Haxe friert.
D Sohle isch abem Stiefel gheit und das vor allne Chind
Zum Glück het dr Edi e grosse Bart süscht gsecht me si roti Grind.
S Mariann seit: „Wenn mir wieder einisch in de Ferie si
Chaufe mir keini Stiefel me ‘Made in Italy’.“

 

Los emol die Chatz wo jault, das fahrt so richtig i.
Eso wie die es Gjohmer macht, muess die rächt rammlig si.
Do merki plötzlich, dasch kei Rälli inere Liebesnacht.
S isch dr Bruno wo bim Schuelhuus putze Jodelüebige macht.
Numme einisch ischs kei Jodel gsi, do mache mir e Wett.
Nämlich denn, won er uf dr Wintersingerstroos d Chirsi verlore het.

 

S Ursi rüeft: „Ich ha e Fröid am neue Springbockbett.
Mit dr Färnbedienig chan ich verstelle, alles was i wett.
Und sälbs Zwöit, do lisch bequem, chasch au hocke oder hüpfe,
Numme suech i immer no dr Chnopf zum am Walti sis Schnäbi lüpfe.“

 

Wie het dr Bänz bi de Schuelrotswahle vor e paar Johre gseit:
„Bi soviel Hühner bruchts e Güggel, drum wär ich bereit!“
Doch scho nach ere churze Zyt verloht er jetzt dä Rot.
Es git e Buureregle: „Zu viele Hühner sind des Güggels tod.“

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